Fogars de Montclús liegt am Südhang des Massivs Montseny, im Landkreis Vallès Oriental. Die Nordseite grenzt allerdings auch an den Landkreis Selva der Provinz Girona. Das Gemeindegebiet von Fogars de Montclús kann vom Süden her über Sant Celoni auf der Landstraße BV-5114 erreicht werden, die hinauf bis nach Santa Fe del Montseny führt. An dieser gleichen Landstraße geht vier Kilometer hinter Sant Celoni eine Abzweigung, die BV-5119, ab, die durch das Gemeindegebiet über Mosqueroles bis nach Costa del Montseny führt.
Ein anderer Weg führt über Sant Esteve de Palautordera, auf der BV-5301, bis nach 13 km ein asphaltierter Weg abgeht, der bis nach Costa del Montseny geht. Wenn man vom Norden kommt, kann man die gleiche BV-5301 nehmen, die von Seva kommt, oder die Landstraße, die von Viladrau über Sant Marçal nach Santa Fe del Montseny führt. Innerhalb des Gemeindegebietes führt ein Weg von Westen nach Osten, der Costa del Montseny, Fontmartina und Santa Fe del Montseny miteinander verbindet.
In diesem Bezirk gibt es große Höhenunterschiede: Von 200 m Höhe an der Demarkation von Pertegàs bis zur höchsten Erhebung des Massivs von Montseny, dem Turó de l’Home, mit 1.712 m. Weitere erwähnenswerte Gipfel dieses Gebirgszugs sind Cim de les Agudes (1.706 m), Turó Gros (1.651 m), Turó de Morou (1.307 m), Esqueis de Santa Helena (1.224 m) und Vall de Santa Fe (1.200 m).
Das Gebiet wird von der Westseite vom Fluss Tordera und vom Bach Ritronyes gespeist, während es im Osten den Sot de l'Infern gibt, der in 1.440 Meter Höhe entsteht und der ein gutes Stück weiter unten den Namen Riera de Ciuret erhält. Noch ein Stückchen weiter, an der Ortschaft Mosqueroles, heißt er Rifer, bis er schließlich das Gebiet Fogars de Montclús, in einer Höhe von 200 Metern, als Riera de Pertegàs verlässt.
Kapelle in Santa Fe
Obwohl der Bach Santa Fe nicht sehr lang ist, ist er doch wegen seiner natürlichen Schönheit und seines klaren Wassers zu erwähnen. Er füllt den See von Santa Fe und fließt dann weiter abwärts in den bekannten Staussee, der im Jahr 1933 errichtet wurde.
Durch diese Höhenunterschiede und die Vielfalt an Kleinklimas ist die Vegetation sehr unterschiedlich, wie der typisch mediterrane Eichenwald so auch die Korkeichen und die Mittelmeerkiefer und in der niedrigeren Zone des Gebietes die Bergeichen-, Steineichen- und Buchenwälder.
In Fogars de Montclús gibt es viele Restaurants, Hotels, Gaststätten, Campingplätze, Freizeit- und Zeltplätze, Naturschulen, Ferienheime, Landferienhäuser, Zentralstellen des Naturparks Montseny und auch Informations- und Interpretationsstellen, wo die Filme »Die vier Jahreszeiten« und »Der Mensch und der Montseny« gezeigt werden.
Des Weiteren laden die gekennzeichneten Wege zu schönen Spaziergängen ein, auf denen die vielfältige Pflanzenwelt beobachtet werden kann. Wer sich für Produkte vom Bauern interessiert, findet im gesamten Gemeindebezirk Bauernhöfe, die Hähnchen, Kaninchen, Honig, Kartoffeln, Hülsenfrüchte und sonstige Erzeugnisse vom eigenen Feld zum Verkauf anbieten.
KULTURGUT
Kirche Sant Esteve de la Costa: Diese romanische Kirche aus dem 12. Jh. befindet sich in Costa de Montseny. Das wertvollste Element ist ein gotisches Bild der Muttergottes Mare de Déu dels Àngels aus dem 14. Jahrhundert. Kirche Santa Maria de l'Illa oder Sant Roc: romanische Kirche aus dem 12. Jh. Kirche Sant Martí de Mosqueroles: Sie besticht durch die Goldschmiedestücke aus dem 16. und 17. Jh. Kapelle Santa Magdalena: romanische Kapelle aus dem 11. Jh. Kirche Sant Cristòfol de Fogars: romanische Kirche Kapelle Santa Fe: dokumentiert seit dem Jahr 1231 Bauernhäuser: Neben den Bauernhäusern, die zu den Gemeinden Sant Cristòfol de Fogars und Costa de Montseny gehören, liegen viele Bauernhäuser am Bach Rifer.
Markante Bäume: Nahe der Kapelle in der Ebene Morou, im Tal Santa Fe, stehen die höchsten Stechpalmen von Katalonien (17 m Höhe). Die dickste Baumkrone einer Pappel beträgt 20,5 m und die Kronen der Kastanienbäume von Traüna betragen um die 24,7 m.