Die Römer errichteten ihre Siedlungen in den Ebenen, die das Massiv umgeben. Es waren ländliche, ausgedehnte Kolonien, in denen das Haus in der Mitte lag und die Felder darum herum. Die Römer erzeugten hier typisch mediterrane Produkte wie Getreide, Wein und Öl, die oftmals nach Rom gebracht wurden. Die römische Niederlassung wurde durch die Verkehrswege des Reiches wie unter anderem die Via Augusta, die durch Semproniana (Granollers) und Seterras (Hostalric) führte, und die Via d'Ausa (Vic) nach Barcino begünstigt.
Die Siedlung von Can Terrés, in der Garriga, ist die bedeutendste römische Ortschaft am Montseny. Sie datiert aus dem 1. Jh. v. Chr. und verfügte über eine Anbaufläche von rund 30 Hektar. Die Bebauung von etwa 3.000 Quadratmetern umfassten luxuriöse Badeanlagen bzw. Thermen