Rathaus de Sant Hilari Sacalm
Tel. 972 868 101
Touristenbürostelle Sant Hilari Sacalm
Pl. del Dr. Robert. s/n. “Can Rovira”
Tel. 972 869 686
Das Gemeindegebiet Sant Hilari Sacalm liegt im Westen der
Provinz Girona. Es umfasst eine Fläche von 83,56 km²
und ist als die Hauptstadt von Les Guilleries bekannt. Die
Ortschaft liegt auf einer Höhe über 800 m und ist
vom Massiv Les Guilleries umgeben. Die Berge Sant Miquel de
Solterra und Les Formigues (1204 m) sind die höchsten
Erhebungen.
Das Gemeindegebiet hat eine längliche Form und erstreckt
sich vom Norden bis zur anderen Seite des Ter-Ufers, am Stausee
von Susqueda. Hier liegen das ehemalige Gemeindegebiet von
Querós und die Gemeinden Santa Margarida de Vallors
und Montsolís. Der Fluss Ter wird durch das Wasser
der Bäche Major und Osor gespeist und der Tordera von
den Bächen Santa Margarida und Riudecòs.
FAUNA: Es gibt große Tiere wie Wildschweine, Füchse,
Dachse und Ginsterkatzen sowie kleine Tiere wie Hasen, Eichhörnchen,
Kaninchen, Wiesel und Maulwürfe. In den Bächen sind
wieder einheimische Forellen ausgesetzt worden. Darüber
hinaus gibt es Barben, Döbel, Frösche und Wasserschlangen
und weiter zum Stausee hin Karpfen, Graureiher, Teichhühner,
Stockenten und andere Tierarten. Zur Vogelwelt zählen
Eichelhäher, Steinkauze, Sperber, Schleiereulen, Waldkauze,
Ringeltaube, Wachteln, Fasane, Waldschnepfen, Wiedehopfe,
Spechte, Amseln, Elstern, Kolkraben und Flughähne und
kleinere Vögel wie Rotkehlchen, Hänflinge, Meisen,
Stieglitze, Spatzen und Buchfinken, die ein Genuss für
jeden Vogelliebhaber sind. Der Boden bietet den Lebensraum
für Reptilien, Äskulapnattern, einige Vipern, Feuersalamander
und andere kleiner Kriechtiere.
FLORA: Die Klima- und Bodenbedingungen am ganzen Massiv
Les Guilleries haben eine große Vegetationsvielfalt
begünstigt, die mediterrane, atlantische und vorpyrenäische
Merkmale aufweist. Zu den natürlichen Baumbeständen
dieser Gegend gehören Eichen und Steineichen. An den
schattigen Stellen wachsen Kastanienbäume und an niedrigen
Plätzen Pappeln, Ulmen und Eschen sowie Erlen nahe der
Bäche. Die niedrigeren sonnigen Gebiete sind mit Korkeichen
bewachsen. Auch die Buche kommt an vielen Stellen der höheren
Gegenden vor. Eine breite Palette an Nadelbäumen, wie
Pinien, Tannen und Zederbäumen und auch die Waldkiefer
und die Schwarzföhre sind verbreitet. Die Plantagen,
auf denen Tannen für Weihnachten angebaut werden, erstrecken
sich auf den Feldern der ehemaligen Bauernhäuser und
auch in den Baumschulen. Verbreitete Strauchgewächse
sind Buchsbäume, Heidekraut, Haselnussbäume, Steckpalmen,
Wacholder, Stechender Mäusedorn, Erdbeerbäume und
weitere Pflanzenarten, die Les Guilleries diese charakteristische
grüne Farbe verleihen und die diese Gegend zu einem Paradies
für Pilzsucher machen.
Monumentale Bäume sind: die Pinie und der Kirschbaum
von Soler, die Steineiche von Masduell und die Zederbäume
von Placeta. Der Buchewald Les Valls und der Eichenwald D’en
Ribot sind einen Besuch wert.
KULTURGUT: Museum Guilleries
Plaça del Dr. Robert, s/n
Tel. 972 869 447
Im Zusammenhang mit dem dicht bewachsenen Massiv Les Guilleries
befasst sich das Museum mit Aspekten des Ökosystems und
der Umwelt. Die Fauna, die Flora, die physische Umwelt und
Gewässer sind der Inhalt einer angenehmen und umfangreichen
Ausstellung. Im Innenhof werden für die Herstellung von
Ratafia diverse Pflanzen angebaut.
Font Picant
“Can Rovira”
Plaça del Dr. Robert, s/n
Tel. 972 869 447
»Can Rovira« ist ein stattliches Gebäude
in Sant Hilari, in dem die Touristenbürostelle untergebracht
ist. Darüber hinaus finden hier Ausstellungen des Guilleries
Museums zu einer großen Vielfalt an Themen statt, besonders
über ethnografische Aspekte und über Wasser. Weitere
Ausstellungen zeigen die Arbeiten und Handwerksberufe im Zusammenhang
mit dem Wald und dem Feld. Sant Hilari gilt als die »Stadt
der hundert Brunnen«, weshalb eine Ausstellung über
den Kurort, den Brunnen Font Picant und die medizinische Anwendung
im Bereich der Hydrotherapie nicht fehlen darf. Eine weitere
Ausstellung informiert über eine bekannte Persönlichkeit,
»Jaumet del Flabiol«, ein Straßenhändler
und Lieferant, der mit einem Karren und mit Krügen Wasser
verkaufte. Des Weiteren gibt es eine Ausstellung über
Krippen.